Ab wann in die Rente?
Wann es in die Rente geht, kann mittlerweile nicht mehr so einfach beantwortet werden. Entscheidend sind hier die Geburtenjahrgänge.
Auch wenn Viele es glauben: Bis 67 muss nicht unbedingt Jeder arbeiten, der den vollständigen Rentenanspruch erwerben möchte. Für alle die vor 1947 geboren sind, gilt nach wie vor das Renteneintrittsalter von 65 Jahren, danach steigt es in kleinen Schritten an.
Der erste Jahrgang, der bis 67 arbeiten muss, ist der 1964er Jahrgang. Laut des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gibt es allerdings eine besondere Ausnahme für Personen, die 45 Jahre Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt haben:
Sie können nach wie vor mit 65 Jahren in Rente gehen. Auch andere Ausnahmen können in Betracht kommen, hier gilt es dementsprechend, sich bei den zuständigen Stellen individuell beraten zu lassen.
Ab- und Zuschläge der Regelrente Natürlich können zukünftige Rentner auch nach wie vor früher in Rente gehen, allerdings müssen sie dann mit Abschlägen rechnen. Um genau zu sein reduziert sich die Regelrente um 3,6 Prozent für jedes Jahr, das man eher in Rente geht.
Ob man sich diese Einbußen leisten kann und will, muss jeder in seinem individuellen Fall selbst entscheiden. Auch wenn der Gedanke für wenige Personen wirklich verführerisch erscheint, angemerkt werden muss aber auch, dass es auch anders herum geht:
Wer erst später in Rente geht als er eigentlich müsste, kann laut der Deutschen Rentenversicherung mit einem Zuschlag rechnen. Dieser liegt in der Größenordnung von 0,5 Prozent pro Monat, den man länger arbeitet.
Renteninformation Über die Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung wird man von der deutschen Rentenversicherung regelmäßig informiert.
Hat man bereits ein Alter von 55 Jahren erreicht, geschieht dieses in Form einer Rentenauskunft. Und nicht nur über die zu erwartende Höhe der gesetzlichen Rente werden Beitragszahler informiert: Auch die Anbieter von Riester-Produkten informieren die Sparer über den Stand der Dinge bzw. über den Sparplan.
Auf diese Weise kann man sich bereits vorab ein Bild davon machen, mit welcher Gesamtrente man im Alter rechnen kann.