Altersvorsorge aktuell

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Aktuelle Entwicklungen der gesetzlichen Rente

Schon seit Jahren ist ein Problem bekannt, welches die gesetzliche Rentenversicherung auf lange Sicht in Bedrängnis bringen kann: Es werden einfach zu wenig Kinder geboren.

Fehlt es an Nachwuchs, gerät das Umlageverfahren und der Generationenvertrag des deutschen Rentensystems ins Wanken: Immer mehr Rentner müssen durch immer weniger Beitragszahler versorgt werden.

Hinzu kommt, dass es nicht nur mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler gibt, sondern dass wir auch immer länger leben. Im Großen betrachtet hat diese – in erster Linie erfreuliche Entwicklung – ebenfalls nachteilige Auswirkungen auf das Rentensystem: Rentenbezüge müssen länger gezahlt werden, sodass die Beitragszahler wiederum stärker belastet werden.

Renteneintrittsalter

Lange Zeit waren die Deutschen daran gewöhnt, dass sie mit 65 Jahren in Rente gehen können ohne Abstriche hinsichtlich der Höhe der ausbezahlten Bezüge hinnehmen zu müssen.

Das hat sich mittlerweile geändert: Den vollständigen Rentenanspruch erreichen heutzutage Personen, die im Jahr 1964 oder danach geboren wurden, in der Regel erst, wenn sie 67 Jahre alt sind. Es sei denn, es liegen bestimmte Bedingungen vor, die einen vorzeitigen Renteneintritt rechtfertigen.

Auch Personen, die bereits im Jahr 1947 oder später geboren wurden, müssen länger arbeiten. Hier wurde das Renteneintrittsalter stufenweise angepasst. Mit der Anhebung der Altersgrenze, ab der die Regelrente bezogen werden kann, hat die Politik auf die aktuellen demographischen Gegebenheiten reagiert. 

Gesetzliche Rente individuell ergänzen 

Zwar ist die gesetzliche Rente noch immer eine wichtige Säule der Altersvorsorge, sich allerdings nur auf sie zu verlassen, ist nicht ratsam. Wer im Alter ein Leben führen möchte, das demjenigen ähnelt, das er als Erwerbstätiger führen konnte, muss zusätzlich betrieblich und/oder privat vorsorgen.

Im Bereich der privaten Vorsorge greift der Staat durch die Riester- und die Rürup-Rente unterstützend ein. Steuervergünstigungen und/oder Prämien sind hier die Mittel, die es den Bürgern erleichtern sollen, Kapital für das Alter anzusparen.