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Private Altersvorsorge: Riester-Rente

Die Riester-Rente ist seit ihrer Einführung in aller Munde. Bei dieser Form der Altersvorsorge handelt es sich um eine private Vorsorgeform, die allerdings den entscheidenden Vorteil hat, dass sie staatlich gefördert wird.

Das Grundprinzip der Riester-Rente ist im Grunde einfach zu verstehen: Wenn der Riester-Sparer jährlich eine Mindestsumme anspart, erhält er eine Zulage vom Staat, die seinem Riester-Guthaben gutgeschrieben wird. Eltern bekommen dabei auch Zulagen für jedes einzelne Kind.

So einfach wie die Riester-Rente in einem Satz auch beschrieben sein mag: Man darf nicht vergessen, dass die staatliche Förderung auch an einige Bedingungen geknüpft ist: So darf zum Beispiel das angesparte Kapital nur zur Verrentung verwendet werden (Ausnahme Wohn-Riester) und die Förderungswürdigkeit gilt nur so lange, wie man auch Steuern in Deutschland bezahlt. 

Riestern für alle?

Die staatlichen Zulagen sind in jedem Fall verführerisch – doch darf und sollte jeder in Deutschland riestern? Aber nicht jeder kann von der Riester-Förderung profitieren: Ausnahmen stellen zum Beispiel Selbständige dar, die keiner Rentenversicherungspflicht unterliegen, es sei denn, ihr Ehepartner ist förderungsberechtigt und riestert.

Man sollte sich dementsprechend zunächst erkundigen, ob man überhaupt zum förderungswürdigen Personenkreis zählt. Ist dieses der Fall, muss in einem zweiten Schritt entschieden werden, ob sich das Riestern im individuellen Fall überhaupt lohnt: Wer nämlich zum Beispiel sein Alter im Ausland verbringen will, muss die Zulagen und die Steuervergünstigungen wieder zurückzahlen. 

Private Altersvorsorge durch Immobilien

Wenn im individuellen Fall die Riester Rente in Frage kommt, sollten die staatlichen Zulagen nicht einfach verschenkt werden. Dennoch kann es sich zusätzlich auch lohnen, einen Blick rechts und links des Weges zu riskieren.

Hier sei nicht auf risikoreiche und spekulative Geldanlagen hingewiesen, sondern vielmehr auf traditionelle Strategien, die ein Leben im Alter erleichtern können – so etwa der Besitz eines Eigenheims. Ist dieses im Alter abbezahlt, können sich die Ausgaben im Rentenalter reduzieren – auch wenn man Aufwendungen für Reparaturen nicht vernachlässigen darf, eine monatliche Miete muss nicht gezahlt werden, was den Geldbeutel schonen kann.

Übrigens: Wohneigentum kann auch durch Riester-Verträge finanziert werden, das Stichwort lautet hier „Wohn-Riester“.

Zu den Vorteilen einer Riester-Rente siehe hier